Siedl & Willareth

Dickdarm-Kapselendoskopie

Die Kapselendoskopie des Dickdarms stellt unter bestimmten Bedingungen eine Alternative dar zur konventionellen Darmspiegelung. Die Kosten hierfür werden durch die gesetzlichen Krankenkassen bisher nicht übernommen. Privatpatienten wird eine vorherige Einholung einer Kostenübernahmeerklärung durch ihre PKV empfohlen.

  • Vorsorge-Darmspiegelung per Kapselendoskopie bei unüberwindlichem Schamgefühl oder unüberwindlichen Ängsten trotz aller uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, diese Sorgen zu nehmen.
  • Zur Diagnostik bei Patienten, bei denen eine konventionelle Darmspiegelung aus anatomischen Gründen nicht möglich ist, zuvor unvollständig gewesen ist oder sedierende Maßnahmen („kleine Narkose“) wegen stark erhöhtem Risiko vermieden werden sollte.
  • Die Kapsel-Darmspiegelung ist in ihrer Sensitivität anderen alternativen Vorsorgestrategien (Bluttests, Stuhltests, virtueller CT- oder MR- Kolografie) überlegen.
  • Die Kapselendoskopie ist nicht invasiv, hat ein minimales Komplikationsrisiko, benötigt keine Schlafspritze, ist ein Einmalprodukt, benötigt keine Lufteingabe, kommt ohne Strahlenbelastung aus.
  • Sie kann nicht durchgeführt werden bei Darmengen, schweren Schluckstörungen oder geplanter MRT-Diagnostik.
  • Sollten bei der Kapselendoskopie gutartige Dickdarmpolypen identifiziert werden, wird eine nachfolgende konventionelle Darmspiegelung benötigt, um die Polypen zu entfernen.